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Formeln und Berechnungen

v1.4 Stand: Juni 2026 Autor: Marco Gipp

Dieses Dokument präsentiert die mathematischen Formeln des Gesetzes des Ausgleichs und demonstriert ihre Anwendung anhand konkreter Beispiele.


1. Die Eigenenergie-Formel

Grundformel

VariableBedeutungEinheit
EigenenergieMarKOn (MKn)
Dichte der Materiekg/m³
Volumen der Materie
Stabilitätsfaktor (Bindungsstärke der Struktur)dimensionslos, 0–1
Materialkonstante (Energiekapazität des Stoffs pro Masse)MKn/kg

Die Energieeinheit: MarKOn (MKn)

Die Eigenenergie wird im GdA in MarKOnen (MKn) gemessen — der GdA-eigenen Energieeinheit. Wie Joule, Elektronenvolt oder Kalorie ist das eine Energieeinheit; der GdA misst Energie in seiner eigenen.

Dimensionsprobe: , , , also . Die Formel ist dimensionsrein.

Alternative Formulierung (über Masse)

Da und sich herauskürzt:

Was die Formel beschreibt

Eigenenergie ist NICHT gleich Masse. Die Formel berücksichtigt: Dichte (Speicherfähigkeit pro Volumen), Volumen (Raumausdehnung), Stabilität (molekulare Bindungsenergie), Materialkonstante (spezifische Materialeigenschaften).

Warum diese Formel die Ursache statt des Symptoms beschreibt: Anders als bei wird die Energie hier nicht aus der Masse abgeleitet — im GdA ist es umgekehrt. Energie ist die primäre Größe; Masse ist nicht ihr Baustein, sondern ihr Widerstand — ein Verhältniswert, der erst im Vergleich zweier Systeme entsteht. Die Eigenenergie folgt aus den Eigenschaften der Materie selbst — Dichte, Volumen, Struktur () und Materialkapazität () —, nicht aus der Masse.

Der entscheidende Punkt liegt im Faktor . In Einsteins trägt die Einheit J/kg (= m²/s²) — eine universelle Energie-pro-Masse-Konstante, gleich für das ganze Universum. Im GdA trägt dieselbe physikalische Dimension (Energie pro Masse), ist aber materialspezifisch statt universell. Einstein nimmt einen festen Umrechnungsfaktor für alles; der GdA sagt, der Faktor hängt vom Stoff und seiner Struktur ab. Das ist der Unterschied zwischen einer Symptombeschreibung und der Ursache.


2. Beispielrechnungen

Eisenblock

ParameterWert
Dichte ()7.874 kg/m³
Volumen ()0.01 m³
Stabilitätsfaktor ()0.9
Konstante ()1.5
Eigenenergie0.106 J

Kupferblock

ParameterWert
Dichte ()8.96 kg/m³
Volumen ()0.01 m³
Stabilitätsfaktor ()0.85
Konstante ()1.4
Eigenenergie0.106 J

Beobachtung: Trotz unterschiedlicher Materialien können Objekte gleiche Eigenenergie haben, wenn die Parameter sich ausgleichen.


3. Top 20 Elemente nach Eigenenergie

(basierend auf , , , )

RangElementDichte (kg/m³)Eigenenergie (J)
1Osmium22.6100.951.5322.19
2Iridium22.5600.941.5318.10
3Wolfram19.2501.001.5288.75
4Platin21.4500.931.4279.28
5Rhenium21.0200.911.4267.79
6Gold19.3200.901.4243.43
7Uran18.9000.851.3208.85
8Tantal16.6500.891.2177.82
9Rhodium12.4100.921.4159.84
10Quecksilber13.5340.801.3140.75
11Molybdän10.2800.891.4128.09
12Thorium11.7240.881.2123.81
13Silber10.4900.861.3117.28
14Blei11.3400.781.197.30
15Kobalt8.9000.871.292.92
16Nickel8.9080.851.290.86
17Kupfer8.9600.841.290.32
18Eisen7.8740.881.390.08
19Chrom7.1900.811.164.06
20Zink7.1400.751.158.91

Wichtig: Höchste Eigenenergie höchste Masse. Stabilitätsfaktor () spielt entscheidende Rolle. Wolfram hat (höchste Stabilität), daher Rang 3 trotz geringerer Dichte als Platin.

Sind und willkürlich? Nein.

Der häufigste Einwand lautet, und seien an die gewünschten Ergebnisse angepasst. Das Gegenteil ist der Fall — die Werte sitzen auf den Elementen selbst. Wer in dieser Tabelle oben steht (Wolfram , Osmium , Iridium , Rhenium ), sind genau die härtesten, am stärksten gebundenen Metalle, die es gibt: Wolfram hat den höchsten Schmelzpunkt aller Metalle, Osmium den höchsten Kompressionsmodul, Iridium den höchsten Elastizitätsmodul. ordnet die Elemente nach exakt der Eigenschaft, die der Faktor benennt — Bindungsstärke. Das Periodensystem ist die Nachschlagetabelle für (Kohäsionsenergie, Bindungsstärke) und (atomare Konfiguration). Zum Vergleich: Auch Newtons Konstante wurde rein empirisch bestimmt — der Unterschied ist, dass wir bei und wissen, wonach zu suchen ist: die atomaren Grundlagen.


4. Planetenpositionen-Formel

Grundformel

VariableBedeutung
Bahnradien zweier Planeten (in m)
Eigenenergie der Planeten (in J)

Interpretation: Der Bahnradius eines Planeten verhält sich zur Kubikwurzel seiner Eigenenergie im Verhältnis zu einem Referenzplaneten.

Keine Gravitation nötig! Nur Energieverhältnisse.

Warum die Kubikwurzel?

Da wir in einem dreidimensionalen Raum leben, verteilt sich der Systemdruck der Sonne (System 2) volumetrisch. Die Kubikwurzel korrigiert die Dimensionen von der Energie (Volumen/Masse) auf den Abstand (Radius). Das ist reine 3D-Geometrie: , also .


5. Test: Erde vs. Mars

Massen (Proxy für Eigenenergie): Erde: kg, Mars: kg

Abweichung: ~28%

Interpretation: Eigenenergie Masse. Mars ist ausgekühlt (geringere aktive Energie), Erde hat heißen Eisenkern (höhere aktive Energie). Systemdruck der Sonne ist nicht homogen. Fixpunkt-Interpolation fehlt noch. Dennoch: Richtige Größenordnung ohne Gravitationskonstante.


6. Test: Erde vs. Jupiter

Ohne Korrektur

Abweichung: ~31%

Mit Korrektur (Jupiter: 70% Wasserstoff & Helium)

Jupiter besteht überwiegend aus Gasen mit geringer Bindungsenergie ( niedrig). Die konventionelle Masse überschätzt daher seine wirksame Eigenenergie. Bei einem Wirkungsfaktor von 75%:

Abweichung (korrigiert): ~19%

Mit Fixpunkt-Interpolation (in Entwicklung) und präziseren Eigenenergie-Werten (statt Masse als Proxy) würde diese Abweichung weiter sinken.


7. Fixpunkt-Interpolation (in Entwicklung)

Jedes System hat einen Fixpunkt A (Rand, z.B. Heliopause) und Fixpunkt B (Zentrum, z.B. Sonne).

Wobei abhängt von: Eigenenergie des Objekts, Position im System, Systemdruck-Gradienten.

Status: Formel in Entwicklung, Grundprinzip etabliert.


8. Generelle Ausgleichsformel (in Entwicklung)

VariableBedeutung
Energiefluss pro Zeit
Medium-Konstante
Kontaktfläche
Energiedifferenz
Distanz zwischen Systemen

Status: Konzeptionell, Präzisierung folgt.


9. „Energie schlägt Energie" — Praktische Anwendungen der Formel

Wasserstrahlschneiden: Warum Wasser Stahl schneidet

Ein Wasserstrahl unter extremem Druck (~4.000 bar) schneidet mühelos durch Stahl. Die klassische Physik erklärt dies über „kinetische Energie" und „Materialabtrag" — verschiedene Formeln für verschiedene Aspekte.

Im Gesetz des Ausgleichs: Dieselbe Grundformel. Das Wasser wird durch den Druck massiv überladen — seine Bedarfsenergie pro Kontaktfläche übersteigt die Eigenenergie des Stahls. „Energie schlägt immer Energie": Das höher-energetische System (Wasserstrahl) dominiert das niedriger-energetische System (Stahl an der Kontaktstelle).

Dieselbe Formel erklärt auch, warum Wasserstoff durch Stahlbehälter diffundieren kann: Seine extrem hohe Eigenenergie relativ zu seiner minimalen Materiehülle „schlägt" die Bindungsenergie des Metallgitters.

Diamant vs. Glas: Warum Diamant ritzt

Diamant (, ) hat die höchste Eigenenergie pro Volumen aller natürlichen Materialien. Glas () hat deutlich weniger. Beim Kontakt dominiert der Diamant — Variante 3 (Zerstörung) tritt im Glas ein, nicht im Diamant.

Ball gegen Wand vs. Ball gegen Glasscheibe

Ball gegen Wand: Die Wand hat höhere Eigenenergie → Ball prallt ab (Variante 2: Rückgabe).

Ball gegen Glas: Der Ball (in Bewegung = überladen) hat höhere Eigenenergie als das stationäre Glas → Glas zerbricht (Variante 3: Zerstörung).

Das Prinzip ist immer gleich: Vergleiche die Eigenenergie beider Systeme. Das höher-energetische gewinnt. Keine separate Formel für „Härte", „Impuls", „Elastizität" nötig — alles reduziert sich auf vs. .

Dünner ist stärker: das Skalierungsgesetz

Dass die Struktur (nicht die Chemie) entscheidet, folgt aus reiner Geometrie. Drei Größen skalieren unterschiedlich mit der Dimension (Dicke/Größe):

Dabei ist das Volumen (Speicher- und Ausweichraum für Energie) und die Strukturgrenze/Fläche. Geht die Dimension gegen null (ultradünne Schichten), explodiert das Verhältnis : Die Strukturgrenze dominiert, das Volumen — der Raum, in dem Energie sich verteilen kann — verschwindet. Den Atomen bleibt kein Raum mehr, der Belastung auszuweichen; der effektive Stabilitätsfaktor steigt, schnellt hoch, die Schicht wird extrem hart. Ihre innere Energie „schlägt" jede äußere Einwirkung.

Weil dieses Skalieren reine Geometrie ist, ist der Effekt stoffunabhängig — er gilt über chemisch völlig fremde Materialien hinweg.

Unabhängige Bestätigung (2026): Eine Studie in den Proceedings of the National Academy of Sciences fand, dass ultradünne Materialien (Graphen, Graphenoxid, Polymerfilme) steifer werden, je dünner sie sind — weil die „Ausweichbewegungen" der Atome wegfallen. Der Kernsatz der Forschenden: „Die Geometrie wird wichtiger als die Chemie." Genau das beschreibt das GdA als Prinzip — der verschwindende Ausweichraum ist der wegfallende Bewegungsspielraum der Atome. Das GdA-Paper stand vor der Studie (Zenodo, März 2026).

Ehrliche Fußnote zur Zahl: ist das geometrische Verhältnis; die Studie misst die Stärke der Versteifung als . Die Geometrie liefert das Warum (universell); die präzise Verbindung von zur gemessenen -Abhängigkeit ist noch offen.

Brücke zur Gravitation

Wenn von der Nukleonenzahl — also der Masse — abhängt und die Verdichtung der Struktur beschreibt, dann ist ein Bereich mit hohem nichts anderes als ein lokales Gravitationszentrum: ein Punkt maximaler Eigenenergie, auf den sich der Druck der Umgebung ausgleicht. Dieselben zwei Faktoren, die die Materialfestigkeit bestimmen, definieren also auch, wo im Raum ein Schwerezentrum entsteht. Materialfestigkeit und Gravitation sind im GdA nicht zwei Themen, sondern zwei Blicke auf dieselbe Eigenenergie.


10. Vergleich mit bestehenden Formeln

vs.

AspektEinstein ()Gesetz des Ausgleichs ()
Energie ausMasse Materieeigenschaften
KonstanteLichtgeschwindigkeitMaterialkonstante
MaterialabhängigNeinJa
StrukturabhängigNeinJa (-Faktor)
LichtgeschwindigkeitNötigNicht nötig

Planetenpositionen vs. Newton

AspektNewtonGesetz des Ausgleichs
MechanismusAnziehungskraftDruckausgleich
FernwirkungJa (mysteriös)Nein (direkter Kontakt)
Konstante (universell)Keine mysteriöse Konstante
ErklärungBeschreibt EffektErklärt Ursache

11. Offene Fragen

  1. Präzisierung der Fixpunkt-Interpolation
  2. Herleitung von und aus Atomphysik — das Periodensystem zeigt, woraus: aus der Kohäsionsenergie (pro Element tabelliert, in eV/Atom), aus der Elektronen- und Nukleonenkonfiguration. Damit wird aus „empirisch gesetzt" ein „aus dem Atom abgelesen".
  3. Systemdruck-Funktion: Wie variiert Druck mit Abstand vom Zentrum?
  4. Experimentelle Validierung: Welche Tests sind mit aktueller Technologie möglich?
  5. Anwendung der Planetenformel auf alle 8 Planeten und Exoplaneten-Systeme

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